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Geschichte?!

 

 1.

Schnell zieht die in Dunkeleheit gefasste Landschaft an Lenas Augen vorüber. Im Glas des Busfensters spiegeln sich bunte Häuserzeilen, die eine Palette aus bunten grellen Farben dem Betrachter darbietet und sogleich auch wieder verschwinden.

Faszinierd blickt Lena hinaus auf die belebte Straße mit all den Menschen, die sich an diesem Abend in der Stadt vergnügen wollen. Gedämpftes dringen all die neuen Geräusche durch das Fenster hindurch zu ihrem Ohr. Gelächter, Gesprächsfetzen der gewöhnliche Lärm einer abendlichen Hauptverkehrsstraße. Unmerklich biegt der Bus von der Hauptverkehrsstraße ab hinein in eine weitere Straße die wieder hinaus aus der Stadt führt. Von Faszination gebannt vergisst sie es fast an ihrer Haltestelle auszusteigen. Doch knapp gelingt es ihr doch noch durch die sich schon schließende Bustür zu schlüpfen, wobei sich kurzzeitig der Saum ihres aus grüner Spitze bestehenden Rocks im Spalt der Tür einklemmt. Mit einem leichten Ruck bekommt sie ihn noch rechtzzeitig frei, bevor der Bus davon rumpelt.

Feiner Regen setzt ein der sie dazu zwingt, sich kurzzeitig unter zu stellen. In der Ferne ist leise das Rauschen des Meers zu hören. Fast könnte man sich vorstellen wie Welle auf Welle gegen die Klippen brandet.

Sanft legt sich der silberne Schein des steigenden Vollmonds auf die Landschaft. Fröhlich lächelnd schaut sie in ihr eigenes Spiegelbild, das sich grün bemalt in den Scheiben der Bushaltestelle spiegelt. Eingerahmt von ihren mit grünen Stoffstreifen durchwirktem Haar, sieht sie in das Gesicht einer angehende Fee. Einzig die Spitzen Ohren fehlen. Zusammen mit ihrem eleganten Korsett dessen roter erdbeerfarbener Stoff nur durch spitz zulaufende Bordüren, kleine zierliche Schleifen, sowie die an der Vorder- und Rückseite angebrachte breite Schnürung aus grüner Seide abgegrenzt wird. Umgreift der Saum der Körpchen aus gerafter Seide glatt ihre Brüste wie zwei große Salatblätter. Körperbetont umschmiegt das Korsett perfekt ihren Oberkörper, ein Blickfang für jeden Betrachter. Mit den drei untereinander gefächerten spitze zu laufen Schmetterlingesflügeln auf dem Rücken, deren Stoff zusammen mit dem Licht des Mondes silbrig grün glänzen könnte man fast glaube das sie echt seien.

Ein sinnliches Lächeln huscht über ihre bunt geschminkten Lippen.

Der Regen hat nachgelassen, so das sich auf den Weg zu ihrem eigentlichen Ziel machen kann. Erfüllt von der neuen Umgebung, atmet sie tief die frische Luft ein, die der kurze Regenschauer gebracht hat. Der Asphalt der Straße glänzt ein wenig von dem feinen Film aus Regenwasser. Aus Spaß rutscht Lena, soweit es überhaupt geht mit den glatten Sohlen ihrer Convers über die Straße. Ab und zu verhackt sich die Spitze ihres langen Rocks unter den Schuhen, so das sie stolpert. Voller fast kindlicher Freude bemerkt sie überhaupt nicht in welche Richtung sie sich in den letzten Minuten bewegt hat.

Bis sie sich vorsichtshalber um nicht weiterhin stolpern zu müssen kniend ihre Schuhe zubindet. Mit einem Seitenblick erkennt sie ein Symbol das den meisten Bürgern in dieser Zeit viel zu oft im alltäglichen Leben begegnet. Eine Barriere aus Stacheldraht und Sandsäcken ist gerade mal einige Meter entfernt von ihr auf der Straße aufgetürmt. Direkt neben ihrem Schuh, den sie sich soeben zugebunden hat, ragt der Pfahl eines Schildes auf das deutlich macht sich nicht weiter dieser Zone zu nähern. Hinter den Barrieren aus Sandsäcken, sind deutlich die in ihre Richtung und in Anschlag gebrachte Läufe zweier Maschinengewehre zu erkennen. Leicht verdeckt dahinter die grauen Stahlhelme der Soldaten die in der heutigen Zeit überall zugegen sind.

Lena fröstelt es, mit einem Blick auf die Uhr vergewissert sie sich das es bis zur Sperrstunde noch lange hin ist.

Zielstrebig nimmt sie ihren Weg wieder auf und erinnert sich an die Erläuterungen Alexandras wie sie zu dem Club gelangen kann.”Nach der dritten Straße kurz vor der Straßensperre links abbiegen...”

 

16.5.07 20:08
 


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